Therapieschwerpunkte

Unsere umfassenden Leistungsschwerpunkte im Überblick


Physiotherapie / Krankengymnastik

Die Einsatzmöglichkeiten der Physiotherapie sind sehr vielfältig, in allen medizinischen Bereichen z.B.: in der Neurologie, Orthopädie, Chirurgie, Inneren Medizin oder Prävention. Des Weiteren lassen sich auch Profisportler/Freizeitsportler, etc. von Physiotherapeuten im Training beraten. Auch in Krankenhäusern auf der Intensivstation helfen Physiotherapeuten, die Vitalfunktionen ihrer Patienten zu verbessern. Dabei spielt auch die Atemtherapie eine wichtige Rolle.

Am Anfang steht immer ein ausführlicher Befund des Physiotherapeuten, um einen individuellen Therapieplan für den Patienten zu erstellen. Ein Physiotherapeut bringt ein breites Spektrum an Kenntnissen über die menschliche Anatomie und der Neurophysiologie mit, die die Basis Ihrer Untersuchungs- und Behandlungstechniken sind.

Mit einer aktiven Therapie lassen sich dauerhafte Effekte deutlich besser erzielen. Das Gesundheitsbewusstsein vieler Menschen hat sich gewandelt, dahingegen das sie sich aktiv an dem eigenen Genesungsprozess und an der Stabilisierung ihrer Gesundheit beteiligen können. Patienten lernen in der Einzeltherapie unter anderem, ihren eigenen Körper bewusster wahrzunehmen und besser einzuschätzen. Physiotherapeuten leisten damit auch Hilfe zur weiteren Selbsthilfe.

Physiotherapie / Krankengymnastik

Ergotherapie-Hirnleistungstraining

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.

Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.

Ergotherapie mit Cogpack/Hirnleistungstraining ist ein computergestütztes Hirnleistungstraining zur Verbesserung kognitiver Fähigkeiten wie Konzentration, Gedächtnis und Aufmerksamkeit, insbesondere nach neurologischen Schäden, bei Demenz oder Konzentrationsstörungen, wobei das Programm über 500 Aufgaben in verschiedenen Bereichen (Visuomotorik, Sprache, Logik) bietet und individuell angepasst werden kann, um die Alltagsbewältigung zu fördern.

Ergotherapie hilft bei vielen Krankheiten und Störungen, die die Handlungsfähigkeit im Alltag einschränken, z.B. nach Schlaganfall, bei Parkinson, Multipler Sklerose (ZNS-Erkrankungen) sowie bei Rheuma, Arthrose und nach Knochenbrüchen (Bewegungsapparat). Auch psychische Erkrankungen (Depression, Angststörungen), Entwicklungsstörungen bei Kindern (Motorik, Konzentration).

Ergotherapie

KG am Gerät/Medizinische Trainingstherapie

Bei der Medizinischen Trainingstherapie werden Teile der Trainingslehre an speziellen Rehabilitationsgeräten ausgeführt. Dadurch soll eine Verbesserung der Muskelfunktionen sowie dem dazugehörigen Gelenk- und Weichteilgewebe erzielt werden.

Zuerst steht eine ausführliche Befundung auf dem Plan, danach erstellt der Physiotherapeut zusammen mit dem Patienten einen individuellen Trainingsplan. Ziel ist es Ausdauer, Kraft, Gleichgewicht, Koordination und Flexibilität des Patienten zu verbessern.

Die Medizinische Trainingstherapie ist mit dem Wort Krankengymnastik am Gerät gleichzusetzen.

Die Einsatzmöglichkeiten der MTT kommen vor allem nach Operationen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden zum Einsatz. Durch das gezielte Training erreicht der Patient eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit der betroffenen Strukturen und kann dadurch seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.

Wirkungen in der Therapie:
  • Verbesserung der Muskelfunktion mit dem dazugehörigen Gelenk- und Weichteilgewebe
  • Verbesserung der Muskelstruktur bei strukturellen Schädigungen
  • Automatisierung funktioneller Bewegungsabläufe sowie Steigerung der Ausdauer
  • Verbesserung der Funktion des Herz-, Kreislauf- Atmungs- und Stoffwechselsystems
  • Verbesserung der Sauerstoffaufnahme und Muskeldurchblutung
KG am Gerät/Medizinische Trainingstherapie

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie beinhaltet vor allem spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen eines Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund ist die Grundlage für die therapeutische Behandlung im Sinne der manuellen Therapie, die ein Physiotherapeut am Patient als sogenannte Mobilisation durchführt.

Die manuelle Therapie ist sehr schonend für:
  • Gelenke der Wirbelsäule
  • Gelenke der Extremitäten
  • Kopf- und Kiefergelenk
  • Gelenke am Brustkorb und Becken

Die unterschiedlichen Techniken eignen sich zur Schmerzreduktion, wie auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks / der Extremität oder den diesem Gelenk zugehörigen Weichteilen hervorgerufen werden. Die jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, werden durch die Aufnahme/Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks bestimmt.

Techniken in der manuellen Therapie


Traktion

Durch die Traktion entfernt der Therapeut durch sanften Zug beide Gelenkflächen voneinander. Dies vermindert den Druck, lindert die Schmerzen, entlastet die Gelenkkapsel und dadurch auch die umliegenden Bänder.

Gleittechnick

Mit Hilfe von Gleittechniken bewegt der Physiotherapeut die beiden Gelenkflächen parallel zueinander, in alle möglichen Richtungen, die das Gelenk zulässt. Dadurch verbessert sich das Gelenkspiel und die Bewegung fühlt sich beim alltäglichen Bewegen wieder leichter an.

Dehn- und Entspannungstechniken

Durch Dehn- und Entspannungstechniken verbessert sich auch der Zustand der Muskulatur und der Nervenbahnen, so dass Ihre verbesserte Bewegungserweiterung völlig ausgeschöpft werden kann.

Manuelle Therapie

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage gibt es nun seit über 50 Jahren und wird durch Masseure sowie Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzqualifikation auf Verordnung des Arztes durchgeführt. Ziel der Behandlung ist es, die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen. In erster Linie zur Entstauung von geschwollenem Weichteilgewebe. Betroffene Stellen sind meist Schwellungen an Armen oder Beinen. Dabei verwenden Physiotherapeuten spezielle Handgriffe, bei denen zum Beispiel durch kreisende und pumpende Bewegungen der Handinnenflächen die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen großen Lymphknotenstation abtransportiert wird. Durch eine zusätzliche Anregung entfernt liegender Lymphknoten sowie mit Atemtechniken, kann dabei ein Effekt erzielt werden, der den Abtransport der Gewebsflüssigkeit noch weiter verbessert. Dadurch schwillt das Gewebe ab, die Schmerzen werden reduziert, das Gewebe wird wieder weicher und die Bewegung im entsprechenden Areal verbessert sich.

Die manuelle Lymphdrainage wird meist in zwei Schritten angewandt: Schritt 1 Entstauung, das bedeutet tägliche manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie mit Bandagen und Hautpflege. Schritt 2 baut sich auf einer manuellen Lymphdrainage nach Bedarf und Kompression mit einem nach Maß angefertigten Kompressionsstrumpf vom Sanitätshaus und weiteren Bewegungsübungen zur Entstauung auf. Damit gehört die manuelle Lymphdrainage zu der komplexen physikalischen Entstauungsmethode.

Manuelle Lymphdrainage

KG-ZNS nach Bobath

Das Bobath-Konzept ist ein problemlösender Ansatz in der Befundaufnahme und Behandlung Erwachsener mit neurologischen Erkrankungen, wie z.B.: Schlaganfall, Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson. Die Behandlung beeinflusst die Partizipationsebene sowie die Struktur- bzw. Funktionsebene (ICF).

Am häufigsten wird die Bobath-Behandlung bei folgender Erkrankung eingesetzt: apoplektische Insult bzw. dem Schlaganfall, mit einer Halbseitenlähmung (Hemiparese-plegie).

In den letzten Jahren, nahm die Zahl der Patienten mit einem Schlaganfall, welche die akute Phase des Krankheitsverlaufs überleben, erheblich zu. Ein sofortiges Handeln durch Einsetzen der Bobath-Therapie, verbessert auf lange Sicht die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens der Patienten.

Mit der Bobath-Therapie soll, im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, keine Routinebehandlung der Lähmungen, sondern das Wiedererlernen normaler Bewegungsfähigkeiten erreicht werden. Intensive Mitarbeit des Patienten ist natürlich vorausgesetzt, wodurch eine bessere Aktivität im täglichen Leben erzielt wird. Die langfristige Behandlung mit der Bobath-Therapie bewirkt für alle Patienten eine bessere Erfolgsaussicht auf ein selbstständiges Leben.

KG-ZNS nach Bobath

Schlingentisch

Zunächst liegt der Patient bequem auf einer Therapieliege. Der Kopf, die Arme und Beine sowie das Becken sind in Schlingen eingebettet, die mittels Karabinerhaken an dem Schlingengitter befestigt sind. Die Bank fährt herunter und die Körperregionen, die in den Schlingen liegen heben ab. Dadurch lassen sie sich leicht bewegen und fühlen sich gleichsam schwerelos an - vergleichbar mit dem Auftrieb im Wasser.

Gezielt und schonend kann der Physiotherapeut nun im Schlingentisch schmerzhafte und schwer bewegliche Gelenke behandeln und oder mobilisieren.

Ein Wohl dosierter, individuell angepasster Zug über die Traktion an beispielsweise Kopf oder Beinen entlastet die betroffenen Gelenke und Ihre Wirbelsäule so dass Ihre individuelle Schmerzsymptomatik nachlässt.

Schonendes Training

Bewegungen, die im Alltag schmerzhaft sind, fühlen sich im Schlingentisch meist deutlich leichter an. Der Physiotherapeut kann Ihnen auf diese Weise ein schonendes und zugleich schmerzfreies Training zur Verfügung stellen. Außerdem eignet sich der Schlingentisch auch zur Kombination mit anderen Therapieformen, wie beispielsweise der manuellen Therapie.

Schlingentisch

Medical Taping

Die Methode des Tapen stammt ursprünglich aus Korea und Japan, der Gedanke war es dass das Tapen die Muskelaktivität und Bewegung verbessert, um die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Wenn die Muskelfunktion beeinträchtigt ist, kann es zu einer Reihe von Beschwerden und Erkrankungen führen, die lang anhalten. Das Tapen ist eine Technik, die sich grundsätzlich von der bisher bekannten Methode des Bandagierens und Verbindens unterscheidet. Für diese Therapieform wurden spezielle elastische Tapesorten entwickelt, welche meist aus hochwertigem Baumwollstoff hergestellt werden. Tapes sind sehr elastisch und bringen teilweise eine Eigenelastizität von bis zu 140% mit, dabei werden Bewegungen jedoch nicht eingeschränkt. Gewicht und Härte sind ähnlich der menschlichen Haut. Es gibt verschiedene Farben sowie Hersteller- wobei eines immer zu beachten gilt: Die Elastizität sowie die Modellierung an der zu tapenden Haut. Auch im aktiven Profisport sieht man heutzutage das Tapen immer häufiger: in der Fußball Bundesliga werden immer mehr Sportler mit Tape behandelt.

Tapen

Elektro und Ultraschalltherapie

Fango und Rotlicht

Hausbesuche


Therapiezentrum Untere Breite Weingarten

Maybachstraße 3 + 5 + 7
88250 Weingarten

Tel.: 0751/5574976
E-Mail: info@tpz-weingarten.de

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